Die erste Volkshochschule gab es im Jahre 1844. Seitdem wurde die Idee stetig weiterentwickelt. Der Name kann etwas verwirren, denn die VHS ist keine Hochschule, sondern ein Ort der Weiterbildung. Sie ist eine gemeinnützige Institution und finanziert sich aus diversen Quellen: Länder, Gemeinden und der Bund beteiligen sich an den Kosten. Die Beträge, die die Teilnehmer für die Kurse entrichten, können den Finanzbedarf der VHS noch nicht einmal im Ansatz decken.

Gemeinnützigkeit ist sehr wichtig 

Es ist die Säule und der Garant für den nachhaltigen Erfolg: Die Gemeinnützigkeit. Dank ihr kann es sich jeder leisten, Kurse und Weiterbildungsmöglichkeiten zu nutzen. Die Qualität der Volkshochschule hat sich kontinuierlich gesteigert. Heute bietet sie die Möglichkeit, eine Vielzahl von staatlich anerkannten Abschlüssen zu erreichen.

Das Angebot hat aber auch seine Tücken

Aufgrund der niedrigen Kursbeiträge besuchen viele Teilnehmer die VHS aus reiner Freude am Erlernen neuer Themenkomplexe. Etwas, das per se eine wirklich gute Idee ist, doch für den ambitionierten Kursbesucher zu einer Bremse werden kann, wenn er im Saal der Einzige ist, der wirklich Gas geben will.

Es empfiehlt sich daher immer, vorher entsprechende Info-Veranstaltungen zu besuchen und das Gespräch mit der Kursleitung zu suchen. Dabei kann abgesteckt werden, ob die eigenen Ziele mit dem angebotenen Kurs zu erreichen sind. Die Kursbeschreibungen reichen hierfür nicht aus. Im direkten Gespräch kann im Vorfeld viel geklärt werden.

Private Anbieter manchmal vorteilhafter

Ein weiterer Punkt, den es vor dem Anmelden zu klären gilt, ist die Frage nach der Kompetenz des jeweiligen Referenten. Hier gilt es kritisch zu überprüfen, ob er oder sie wirklich eine ausgewiesene Fachkraft auf dem jeweiligen Gebiet sind. Das sind dann manchmal die Momente, in denen der Besuch einer privaten Akademie ratsamer sein kann.

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